{"id":63,"date":"2015-05-28T22:24:08","date_gmt":"2015-05-28T20:24:08","guid":{"rendered":"http:\/\/neumai02.bn-paf.de\/esperanto\/?page_id=63"},"modified":"2015-07-28T23:05:07","modified_gmt":"2015-07-28T21:05:07","slug":"kleine-geschichte-des-esperanto","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/espera01.bn-paf.de\/?page_id=63","title":{"rendered":"Kleine Geschichte des Esperanto"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: #000000;\">Gr\u00fcndungsphase<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schon als Kind begann Ludwik Lejzer Zamenhof \u00fcber eine internationale Sprache nachzudenken. Nachdem er seinen ersten Entwurf zusammen mit Schulfreunden jahrelang verbessert hatte, ver\u00f6ffentlichte er\u00a01887 \u00a0 in Warschau die Brosch\u00fcre &#8222;Lingvo Internacia&#8220; mit den Grundlagen der neuen Sprache. 1889 folgte eine Adressenliste mit den ersten Anh\u00e4ngern, au\u00dferdem wurde die auf Esperanto in N\u00fcrnberg herausgegebene Zeitschrift <i>La Esperantisto<\/i> gegr\u00fcndet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1898 gr\u00fcndete Louis de Beaufront eine franz\u00f6sische Esperanto-Gesellschaft, die sp\u00e4ter der erste Esperanto-Landesverband wurde. 1908 wurde die Universala Esperanto-Asocio (der Esperanto-Weltbund) gegr\u00fcndet. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges gab es Verb\u00e4nde oder zumindest Ortsgruppen auf allen Kontinenten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1905, auf dem ersten gro\u00dfen Kongress der Esperantosprecher erkl\u00e4rte Zamenhof, dass er ab sofort nicht weiter die Entwicklung des Esperanto leiten werde, sondern, dass jeder Anwender darauf Einfluss nehmen k\u00f6nne. Er machte Esperanto somit zu einer Art &#8222;open source&#8220;. Sein Vorschlag, einen unver\u00e4nderlichen Sprachkern (La Fundamento) zu definieren wurde einstimmig angenommen und hat bis heute stabilisierenden Einfluss auf die Entwicklung der Sprache<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\">Unterdr\u00fcckung und Verfolgung in vielen L\u00e4ndern ab 1933<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwischen den beiden Weltkriegen kam es in mehr als einem Dutzend L\u00e4ndern zu politischen Behinderungen. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden alle Kunstsprachevereinigungen verboten. Unter Josef Stalins Herrschaft in der Sowjetunion gab es kein \u00f6ffentlich bekannt gemachtes Verbot; der Geheimdienst NKWD listete zun\u00e4chst u.\u00a0a. \u201ealle Menschen mit Auslandskontakten\u201c auf, dann \u201ekonnten die Verhaftungen beginnen\u201c. Ein Befehl von 1940 aus Litauen listet \u201eEsperantisten\u201c neben Briefmarkensammlern unter den zu verhaftenden Personengruppen. Die verhafteten Esperantosprecher wurden angeklagt\u201a aktives Mitglied einer internationalen Spionageorganisation zu sein, die sich unter dem Namen \u201eVereinigung sowjetischer Esperantisten\u201c auf dem Territorium der UdSSR<\/span> <span class=\"thumbcaption\" style=\"color: #000000;\">verborgen habe.<\/span><sup id=\"cite_ref-28\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<div class=\"thumbcaption\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<span id=\"Nach_dem_Zweiten_Weltkrieg\" class=\"mw-headline\">Nach dem Zweiten Weltkrieg<\/span><\/strong><\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend des Kalten Krieges dauerte es l\u00e4ngere Zeit, bis in den osteurop\u00e4ischen Staaten Esperanto-Verb\u00e4nde gegr\u00fcndet werden konnten. Eine Ausnahme bildete Jugoslawien, wo bereits 1953 ein Esperanto-Weltkongress stattfand. 1959 fand in Warschau der erste Weltkongress in einem Land des Ostblocks statt. Nach und nach entwickelten sich Kontakte und Zusammenarbeit zwischen den Landesverb\u00e4nden in Ost und West. 1980 durfte der chinesische Landesverband dem Esperanto-Weltbund beitreten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach dem Fall der Berliner Mauer stieg die Zahl der Landesverb\u00e4nde im Weltbund.<\/span><\/p>\n<p>(Quelle: Wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndungsphase Schon als Kind begann Ludwik Lejzer Zamenhof \u00fcber eine internationale Sprache nachzudenken. 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